Überblick
Angst ist eine normale Reaktion auf Gefahr. Bei einer Angststörung ist die Angst aber übertrieben, kaum zu kontrollieren und belastet den Alltag.1 Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.3 Im Lauf eines Jahres haben rund 15 von 100 Erwachsenen in Deutschland eine Angststörung.3
Wichtige Formen sind die generalisierte Angststörung, die Panikstörung, die soziale Angststörung, die Agoraphobie (Angst vor Orten oder Situationen, aus denen man schwer herauskommt, etwa Menschenmengen) und spezifische Phobien (starke Angst vor bestimmten Dingen, zum Beispiel vor Spinnen oder Höhe).3 Angststörungen lassen sich behandeln, vor allem mit Psychotherapie, mit Medikamenten oder mit beidem.1411
